Freitag, 21. Oktober 2016

Link-Tipps

Vorlagen Fensterdeko

Gestern habe ich vergessen, die Vorlagen der Halloween-Dekoration mit euch zu teilen. Weder das Gespenst, noch die Fledermaus habe ich selber gezeichnet. 

Als Vorlage der Fledermaus diente mir dieser Link hier. Auf der Seite gibt es übrigens zahlreiche weitere Vorlagen. Auch das Gespenst fand ich auf der Seite. Hier geht es auf direktem Wege dorthin. 

Mit diesen Kürbissen meiner Kinder verabschiede ich mich ins Wochenende!






Happy Weekend!

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Herbstliche Fensterdeko Teil 2

Booh! Halloween kann kommen!

Gestern postete ich unsere Kürbisgesichter und versprach, auch Teil 2 unserer Deko mit euch zu teilen. 
Ausserdem lernte ich dank euch, gestern etwas dazu. Diese "Stüpferlis" mit denen das Gesicht "ausgestüpferlt" wurde, heissen Prickelnadel (Blogger zeigt mir dieses Wort übrigens rot unterstrichen an) und damit wird geprickelt ;). Herzlichen Dank! Ein bisschen peinlich ist es mir ja schon. Hihi.




 Bei einer richtigen Halloween-Dekoration dürfen Fledermäuse und Gespenster nicht fehlen. Die "Prickel-Technik" lässt sich auf alles Mögliche übertragen und so natürlich auch auf Teil 2 unserer Dekoration. Die Idee dazu stammt übrigens von einer sehr engagierten 9. Klässlerin, die bei meinen Kindern und mir auf Besuch war und einen Geist-Prototypen bastelte. Danke Jessica!

Nach dem exakt selben Prinzip (wie bereits bei den Kürbisgesichternentstehen niedliche Fledermäuse und lustige Gespenster.





Statt gelbem Drachenpapier wählten wir schwarzes Seidenpapier. Ich hatte kein Drachenpapier in schwarz und musste feststellen, auch Seidenpapier eignet sich sehr gut. 
Leider schimmert das schwarze Papier etwas durch das weisse Gespenst durch. Aber darüber sehen wir einfach hinweg, muss ja nicht alles perfekt sein.





Bei den Fledermäusen wählten wir weisses Drachenpapier.





Wenn die Fledermäuse nicht ganz so gruselig, dafür knuffig aussehen sollen, eignen sich kleine Wackelaugen ganz besonders gut.





Und so sehen Kürbisgesicht, Fledermaus und Gespenst als Trio aus.





Morgen werden meine Knirpse und ich unsere Dekoration fertig stellen. Ich werde euch dann ein paar Kinder-Werke präsentieren. Bis jetzt sehen diese nämlich ganz toll aus!

Das Bild habe ich gestern bereits bei Instagram geteilt. So sieht es übrigens aus, wenn ich von meinem lieben Junior (stolze 15.5 Jahre!) beim Schreiben eines Blogposts unterstützt werde.




In diesem Sinne,
einen erholsamen Abend euch allen!

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Herbstliche Fensterdeko

Es wird gruselig!
*enthält Affiliate Links

Obwohl überall bereits die Weihnachtsdekoration (hallo?!?) zum Kauf angeboten wird, lassen wir uns nicht beirren und kümmern uns erst einmal fleissig um die (gruselige) Herbstdekoration. 

In diesem Jahr wird unser Fenster mit geschnitzten gebastelten Kürbisgesichtern, angsteinflössenden Gespenstern und besonders gruseligen Fledermäusen verziert. #Booh

Heute möchte ich euch Teil 1, die Kürbisgesichter zeigen.



Das Prinzip ist nicht neu, ich habe es so aber noch nie umgesetzt und finde das Ergebnis richtig toll. 

Die Vorlage des Kürbisses habe ich mir von dieser Seite heruntergeladen. 

Die Schablone wird auf orangefarbenes Papier übertragen. 
Ihr braucht pro Fensterbild zwei Kürbisse und damit diese wirklich dieselbe Form haben, nahmen wir jeweils zwei A4 Blätter übereinander. 
Damit die Blätter beim Ausschneiden nicht verrutschen, tackere ich sie übrigens an jeweils drei Seiten aneinander.


Wenn die beiden Kürbisse ausgeschnitten sind, wird ein gruseliges Kürbisgesicht aufgemalt und anschliessend mit einem "Stupfer ausgestupft" {ganz ehrlich, ich weiss leider nicht wie ihr das in Deutschland nennt. In der Schweiz nennen wir das Ding "Stüpferli" und damit "stüpferlen" wir das Gesicht dann aus ;) ) 
Damit die beiden Kürbisse nicht verrutschten, befestigten wir sie mit Büroklammern.


Nun legt ihr gelbes oder schwarzes Transparent- oder Seidenpapier auf das Gesicht und klebt den zweiten Kürbis auf den Ersten. 
Diese Technik wird ja auch sehr häufig für Weihnachtsbilder genutzt. 



Um den Kürbis noch ein wenig interessanter wirken zu lassen, könnt ihr optional ein paar Linien und Konturen ergänzen.


Wenn der Kürbis an das Fenster geklebt wird, schimmert das Licht so schön durch und es sieht aus, als ob im "geschnitzten" Kürbis ein Lichtlein brennt.


Wie gefällt euch Teil 1 unserer Dekoration?

Ich wünsche euch einen schönen Abend und grüsse euch herzlich!

Montag, 17. Oktober 2016

Classroom-Management: Ordnung

Die Box, die Mäppchen und der Bahnhof
*enthält Affiliate Links

Heute möchte ich euch einen Einblick in unsere Arbeitsblätter-Organisation geben und in diesem Zusammenhang die wichtigsten Organisationshelfer vorstellen: Box, Mäppchen und Bahnhof.

Die Box

Die Idee der Box stammt übrigens von einer Freundin, sie hat diese Idee wiederum von einer Freundin... und so weiter ;). Seit nunmehr drei Jahren ist "die Box" an meiner Seite im Einsatz und ich liebe sie!

Die Box ist ein echter Ordnungshüter und jedes Kind besitzt seine eigene "Box". Die Box befindet sich jeweils unter dem Pult des Kindes, in unserem Fall in der oberen Etage, direkt neben dem "Böxchen" {dazu ein anderes Mal}. Ich nutze die Rothe Aufbewahrungsbox Linus, eine andere Box eignet sich aber sicherlich genau so gut.


Kurz zusammengefasst könnte man sagen, dass die Box ein Auffanglager für alle angefangen und unfertigen Blätter ist. Statt die Blätter in Klarsichtmäppchen unter dem Pult zu verstauen, legen meine Kinder ihre Arbeiten in die Box. Ausserdem liegt in der Box der grosse Massstab, ein Gefrierbeutel {dazu ebenfalls ein nächstes Mal} für Kleinkram und die Smiley-Liste {...}.

Zuvor hatte ich es mit Mäppchen in unterschiedlichen Farben, später dann mit nur einem Mäppchen probiert. Beim Aufräumen muss es für viele Kinder einfach nur schnell gehen, schliesslich ruft die Pause und irgendwie waren viele Blätter nur zu häufig entweder nicht im richtigen Mäppchen oder irgendwo zwischen Pausenbrot und Matheheft zerquetscht ;).

Die Box macht es den Kindern einfach: Blatt in die Hand, schwupp unter das Pult, zack, in die Box. Geht super schnell und sieht meistens ordentlich aus. Ja, auch hier gibt es Ausnahmen.



In der Box werden die Arbeitsblätter nicht nach Fächern geordnet. In Ausnahmefällen bekommt die Box einen Untermieter, das durchsichtige Mäppchen. Das durchsichtige Mäppchen beherbergt während dieser Zeit Blätter, die unbedingt zusammen bleiben müssen. Beispielsweise unsere Forscherblätter zum Thema Sinne oder demnächst das Igel-Wissen.


Das Korrigieren

Fertige Arbeitsblätter werden von mir mit offenen Armen empfangen ;). Hier haben wir verschiedene Varianten. Diese kann ich euch bei Interesse sehr gerne vorstellen.

In regelmässigen Abständen gucke ich mir die Boxen meiner Schützlinge an. Hin und wieder rutscht doch einmal ein bereits fertiges oder gar korrigiertes Blatt in die Box. Und solche Blätter gehören da nicht hin. Und wie heisst es doch so schön: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser :D.



Spontan ist mir dazu damals der Begriff "Boxenstopp"eingefallen. Dieses Plakat symbolisiert den Boxenstopp. Während der Stillarbeit kommt ein Kind nach dem anderen zu mir und zeigt mir seine Box. Nicht ganz so schnell wie bei der Formel 1, meistens geht es aber recht flott.


Der Bahnhof und die Mäppchen

Fertige und korrigierte Blätter landen im Bahnhof (Schubladenboxen).


Jedes Kind besitzt seine eigene Bahnhofs-Etage oder sein eigenes Gleis ;). Die einzelnen Schubladen schrieb ich mit dem Namen des Kindes an. Dazu nutzt ich meinen Brother P-Touch. Dieses kleine Wunder besitze ich seit fünf Jahren und schreibe damit so ziemlich alles an. Sowohl in der Schule, als auch Zuhause :).

Im Bahnhof werden die Arbeitsblätter dann zum ersten Mal nach Fächern geordnet. In jeder Schublade befinden sich vier Mäppchen. Gelb, Blau, Grün und Rot.



Zu Beginn der 1. Klasse musste ich den Kindern häufig sagen, welches Blatt in welches Mäppchen gehört. Mittlerweile benötigen sie dazu nur noch sehr selten meine Hilfe. Und selbst wenn, ist das kein Problem. Es werden nach und nach Blätter in den Bahnhof gelegt, eben immer dann wenn eine Arbeit fertig ist. Da die Kinder in ihrem eigenen Tempo und oft an unterschiedlichen  Blättern arbeiten, verteilt sich das wunderbar.




Bei uns steht Gelb für Deutsch, Blau für Mathematik, Grün für Mensch und Umwelt und Rot für Verschiedenes. 


Das Einordnen

Und spätestens jetzt ernte ich die Früchte dieser simplen  praktischen Organisation. 
Das Einordnen mit 1. Klässlern... unter uns... ein Graus! Oder ich hatte vorher den Dreh einfach noch nicht ganz raus ;). 

Das Einordnen dauert jetzt nämlich nur wenige Minuten und ist super einfach. Wir ordnen nach Farben ein. Und das schon seit der 1. Klasse. So können die Kinder, selbst wenn sie noch nicht lesen können, auf die Farbcodes achten und dadurch selbstständig einordnen. 
Rote Blätter kommen hinter die rote Trennwand, bzw. den roten Punkt, Gelbe Blätter hinter die gelbe Trennwand... etc.



Meine Freunde, die Box, die Mäppchen und der Bahnhof begeistern mich noch immer. 




Möglicherweise habt ihr in euren Klassenzimmer ein ähnliches System. Es ist inspiriert von anderen hervorragenden Lehrerinnen und auf meine Klasse angepasst und zum Teil weiterentwickelt. 
Da es bei uns so gut funktioniert, klappt es sicherlich auch in anderen Klassen ganz hervorragend. Ich hoffe euch damit einen kleinen Einblick in unser Klassenzimmer gegeben und vielleicht sogar einen praktischen Input gegeben zu haben.

Herzliche Grüsse

Samstag, 15. Oktober 2016

Marienkäfer Pinnwand

Paula der Marienkäfer
Definitiv nichts mit der Jahreszeit hat dieser kleine Post zu tun. Zumindest würde sich der niedliche Marienkäfer Paula sicherlich nicht nach draussen verirren. Ja, hallo lieber Herbst. Du bist nun endgültig da.

Dennoch möchte ich die kleine Pinnwand mit euch teilen. Zwar passe ich meine Arbeiten im Kunst- und Werkunterricht sehr häufig an die Jahreszeit an, aber eben nicht immer. Und um ehrlich zu sein finde ich, dass das auch ruhig so sein darf.


Die Pinnwand bastelte ich mit meinen Kindern vor rund drei Jahren! Mei, wie die Zeit vergeht!
Sie wurde damals von unseren Klassentieren "Biene und Marienkäfer" inspiriert.

Um die Pinnwand zu basteln benötigt ihr:


Und so geht's:

Kopf und Füsse auf das Sperrholz zeichnen und mit einer Laubsäge aussägen.

Anschliessend werden kleine Löcher mit einem Handborher gebohrt. Das können die Kinder alleine tun. 
Die Löcher dienen als Befestigung für die Beine aus Pfeifenputzer. Daher werden zwei Löcher links und rechts beim Körper und je eines oben mittig bei den Füssen gebohrt.


Nun wird alles schwarz und rot angemalt. Um die Punkte des Marienkäfers zu machen, eignen sich Stempel-Pinsel ganz besonders gut. Die Punkte werden damit schön rund.

Die einzelnen Teile festkleben und fertig ist die Marienkäfer-Paula-Pinnwand! :)


Viel Freude beim Nachbasteln!