Donnerstag, 19. Februar 2015

Minion Kostüm DIY

In zehn Schritten zum Minion


Heute möchte ich euch voller Stolz die Minion-Kostüme (aus dem Film "Ich - einfach unverbesserlich") meiner Kinder präsentieren. Mein Prototyp war die Vorlage und Stück für Stück vergrösserte sich die Minion-Familie.
Ich wurde gefragt wie lange wir an den Kostümen bastelten. Für das Vorbereiten des Rohlings und das Kleistern benötigten wir einen Mittwoch und einen Freitagmorgen. Alle weiteren Arbeiten erledigten wir in den Kunst- und Werkstunden. Nach ungefähr drei Wochen war das Kostüm so gut wie fertig :).

Auch diese Entstehung habe ich natürlich fotografiert. Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass es sich hier um 2. KLÄSSLER handelt, die das Kostüm (überwiegend) alleine gebastelt haben. So unter uns... sie sind doch hammermässig, oder?

Schritt 1:
Rohling aus Karton anfertigen. Diesen Schritt übernahmen wir zu zweit. Die Kartonröhren wurden auf die Kinder angepasst. Achtung: die Röhren sollten nicht zu breit werden, da die Kinder sie sonst nicht tragen können.

Schritt 2:
Kleisterspass! Jetzt wird es schmierig... Die Röhre sollte nicht zu nass bekleistert werden, da sie sonst aufweicht und an Stabilität verliert.
1. Schicht: Zeitung (der Schrank ist schon wieder offen..?!?)


2. Schicht: Papier
--> in Teamarbeit geht's noch viel besser! Auf einem Stuhl stehend auch!


Letzte Schicht: gelbes Papier


Schritt 3:
Isolierband befestigen.


Schritt 4:
Brille und Augen vorbereiten. Wir nahmen Deckel aller Art.




Schritt 5:
Der für mich anstrengendste Teil. Die Löcher für die Arme und einen Mund  mit dem Cutter ausschneiden. Diese Arbeit übernahm ich und war froh, als endlich alles passte :).



Schritt 6:
Testen ob wirklich alles passt ;).


Schritt 7:
Augen aufkleben. Ob eins oder zwei: das ist jedem selbst überlassen.



Schritt 8:
Die Minions werden nun angezogen und bekommen eine hübsche Latzhose. Die Stoffteile schnitten meine Kollegin und ich zu, das Aufkleben übernahmen die Kinder. 
Da es etwas einfacher war, entschieden wir uns für Träger aus Buntpapier und nicht aus Stoff. Das liess sich wowohl schneller und einfacher ausschneiden, als auch aufkleben.




Jetzt fehlen nur noch die Träger.



Träger kleistern:


Schritt 9:
Ab zum Friseur! Ob lang oder kurz, es sieht einfach alles super aus.




Schritt 10: Logo
Das Logo holte ich aus dem Netz und mein wunderbarer Silhouette schnitt sie ganz flink für uns aus.
Um das Logo und die Zähne zu kleben, nutzten wir den UHU stic ReNature. Diesen bekam ich in einem Testpaket von UHU kostenlos zugeschickt. Der Klebestift besteht aus 58% nachwachsenden Rohstoffen und funktioniert wunderbar. Er klebte sowohl Papier auf Papier, als auch Papier auf Stoff problemlos. Ein paar meiner Kinder meinten sogar, er rieche ganz besonders gut?!





Und hier einer meiner kleinen Minions:


Ich danke euch für euren Besuch, eure lieben Kommentare und E-Mails.
Herzliche Grüsse aus dem Minion-Land ;)

Montag, 16. Februar 2015

Minion Kostüm DIY

Ein cooler Prototyp

Kennt ihr die "Minions" aus dem Film "Ich - einfach unverbesserlich". Das sind diese witzigen kleinen Männchen, die aussehen wie gelbe TicTacs mit Latzhosen und einer Brille.
Anlässlich des diesjährigen Schulumzuges, an dem die ganze Schule teilnahm, bastelten wir ein Faschingskostüm. Relativ schnell war klar: Minions werden wir sein. 

Meine Planung begann schon vor Weihnachten und ein Prototyp musste her. Wichtig war mir, dass meine 2. Klässler das Kostüm selbstständig und ohne grosse Hilfe basteln können. Nach der Fertigstellung meines Prototypen zog ich das Fazit: das kriegen sie hin! {Anmerkung: und sie haben es hinbekommen!}

Meine Originalvorlage aus dem Film "Ich - einfach unverbesserlich".


Originalquelle: Minion

Sooo... und ich grübelte und grübelte, wie dieser Minion nachgebastelt werden könnte. Dabei ist die Lösung so einfach! Im Internet fand ich die ein oder andere Idee und passte sie dann an meine eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten an.

Das Minion-Kostüm:

Man nehme einen Ballon (45cm) und eine Kartonplatte (auf die richtige Grösse zuschneiden). Die Kartonplatte wird zu einer Röhre geformt und festgeklebt. Der Ballon wird auf die passende Grösse aufgepustet und in die Röhre eingeklebt.




Nun wird das Gebilde eingekleistert. Ich empfehle vier Schichten.



Anstatt den Minion-Körper anzumalen, kleisterte ich ihn versuchsweise mit gelben Buntpapier ein. Das klappt ganz hervorragend und spart einen ganzen Arbeitsschritt.



Während der Kleister-Körper trocknet, können die Augen vorbereitet werden. Ich nahm dazu Nivea-Deckel, die ich mit silberner Farbe anmalte.



Die Augen suchte ich im Internet und fand sie sogar. Ich passte sie nur noch auf die Dosengrösse an, druckte und schnitt sie aus und klebte sie in die Dose.





Nachdem der Kleister getrocknet war, umklebte ich ihn mit schwarzem Isolierband. Das Band ist das Band der Minion-Brille.


Mit Heissleim klebte ich dann die vorbereiteten Augen auf:


Handarbeit liegt mir gar nicht und aus diesem Grund mache ich einen groooossen Bogen um Nähmaschinen. Wir wurden nie so richtig warm miteinander ;). Daher schnitt ich die Minion-Latzhose aus Jeansstoff zu und klebte den Stoff ganz einfach mit Weissleim auf. Es hält!
Ab jetzt kam ich in einen Minion-Rausch und konnte gar nicht mehr aufhören ;).


Den Mund schnitt ich mit einem Cutter aus (Achtung! Verletzungsgefahr!) und klebte von Innen hübsche weisse Zähne (aus Papier) an.



Die witzigen Minion-Haare bestehen aus schwarzen Pfeifenputzern. Die Knöpfe der Latzhose sind übrigens Holzräder, die ich schwarz anmalte. (Notiz an mich selber: Schranktüren vor dem Fotografieren zumachen! Wie sieht das denn aus..?!)


Und fertig ist der Prototyp! 


Links mein Prototyp Zuhause auf dem Wohnzimmertisch (damit ihn auch ja jeder sieht!) und rechts das Original.

Die Umsetzung meine fantastischen 2. Klässler folgt in Teil 2 der Kostüm-Reihe.

Wie findet ihr den Prototypen?

Ich grüsse euch herzlich!

Sonntag, 8. Februar 2015

Hand in Hand durchs Jahr: Februar


Fasching! Als Indianer...

... könnte man sich verkleiden. Bei uns ist die Fasnacht eine grosse Sache und daher passt das Februar-Kalender-Bild zu genau diesem Motto. In diesem Jahr machen wir am Fasnachtsumzug mit. Nicht als Indianer.. dazu aber ein anderes Mal mehr.
Dennoch ziert ein niedlicher Indianer oder eine hübsche Indianerin den Februar. Einfach, weil ich die Idee so niedlich fand als ich sie sah :).



Und so einfach geht's:

Vier Finger mit Farben nach Wahl bemalen. Sie werden die Federn des Indianers darstellenAchtung: der Daumen wird nicht angemalt. Für die Haut des Indianers mischten wir die Farbe Braun mit etwas Weiss. 
Die bemalte Hand vorsichtig auf das Papier drücken und trocknen lassen. Wichtig ist, dass ihr schnell genug arbeitet. Die Farbe trocknet rasch ein und der Abdruck wird dann einfach nicht so schön.



Sobald die Farbe trocken ist, können die Federn verziert und das Gesicht gemalt / geschminkt werden.
Dazu verwendeten wir dünne Filz- und Buntstifte. Natürlich ginge das auch mit einem Pinsel, das ist aber viel schwieriger.

Und so bunt sieht das bei uns aus:







Damit verabschiede ich mich in den Sonntagabend und melde mich schon bald mit unserem Fasnachtskostüm zurück!

Herzliche Grüsse aus der Schweiz