Mittwoch, 26. Februar 2014

Magnetbuchstaben aus Moosgummi

DIY: Magnetbuchstaben 

Ihr kennt sicherlich die Magnetbuchstaben, die es für Kinderwandtafeln gibt. Ich hatte eine Menge alter Magnete. Natürlich noch voll funktionsfähig, aber eben einfach nicht mehr wirklich schön. Statt also Magnetbuchstaben zu kaufen, bastelte ich kurzerhand meine eigenen Moosgummi-Magnetbuchstaben. 



Die Moosgummi-Magnetbuchstaben lassen sich ganz einfach herstellen. Ihr benötigt dazu lediglich:
  • alte Magnete
  • Moosgummi
  • Moosgummi-Buchstaben (oder-Zahlen)
  • Kleber

Aus Moosgummi wird ein runder Kreis augeschnitten. So habe ich es mit den blauen Magneten gemacht. Zeitsparender, effizienter und einfacher wäre es gewesen, die Moosgummikreise einfach auszustanzen. 
Ich habe es für euch getestet: es klappt wunderbar! Na ja, man lernt ja nie aus ;). 
Den Moosgummikreis an die Magnetrückseite kleben und gut trocknen lassen.



Nun nur noch die Moosgummibuchstaben aufkleben und das war's schon. Ich verwendete bereits fertige Buchstaben, da mir das Ausschneiden einfach zu aufwendig war. 



Die Moosgummi-Magnetbuchstaben finde ich klasse. Ich setzte sie vor allem am Anfang häufig ein. Sie eigenen sich auch hervorragend zum Einüben des Alphabets. An dieser Stelle sei zu sagen, wer wirklich robuste Magnetbuchstaben benötigt, sollte sich für eine andere Variante entscheiden. Solange man aber sorgsam damit umgeht, kann man sich lange an den Moosgummi-Magnetbuchstaben erfreuen.

Ich hoffe sie gefallen euch.

Herzliche Grüsse

Dienstag, 25. Februar 2014

Leseaugen

Lesespass mit Leseaugen

Lesefieber in der 1A!
Bei uns ist das Fieber ausgebrochen. Das Lesefieber! Meine Knirpse haben das Lesen für sich entdeckt. Juhuiii! Noch motivierter und begeisterter sind sie, seit sie die Bibliothek besuchen dürfen. Denn das, dürfen nur die Grossen ;).

Sehr beliebt sind bei uns die Leseaugen. Bisher liest es sich damit irgendwie vieeel besser. 
Die Leseaugen sind eigentlich Lesepointer und eine Alternative zu Leseschablonen, Lesefenstern und dem eigenen Finger.



Das Prinzip ist einfach: 
Das Leseauge wird unter das zu lesende Wort gehalten und "fährt" wie ein Lesepointer langsam von Wort zu Wort. Die Leseaugen sind nicht als Buchstabierhilfe gedacht. Dazu sind sie zu gross. Sie dienen lediglich der Orientierung auf dem Leseblatt. 
Bei mir stehen die Leseaugen jederzeit zur Verfügung und die angehenden Leseprofis entscheiden selber, ob sie den Lesepointer benutzen wollen oder nicht. 

Die Herstellung ist wirklich einfach, günstig und schnell. Ihr braucht dazu nur Wackelaugen, Leim, und Holzspatel.



Die Wackelaugen werden auf die Mundspatel geklebt und das war's schon.



Und nun kann fleissig und voller Motivation weitergelesen werden!





Welche Lese-Tipps und -Tricks habt ihr?
Ich grüsse euch herzlich!

Montag, 24. Februar 2014

Umkehr- und Tauschaufgaben


Schneemann-Zahlen-Familien

Diese Umkehr- und Tauschaufgaben sind aber auch wirklich kompliziert. Jedenfalls dann, wenn aus einer vorgegebenen Rechnung (12 + 3 = ) die weiteren, möglichen Rechnungen erstellt werden mussten. Da passierten ja die wildesten Sachen! 

Ein anderer Weg musste her und so rief ich unsere Schneemann-Zahlen-Familien ins Leben. Der Winter ist zwar fast vorbei (okay, bei uns kam er irgendwie nie an) und ich bin mit diesem Post vielleicht etwas spät. Aber lieber spät als nie ;).


Die Schneemann-Familien bestehen immer aus drei Schneemännern. Schneemann 1 und Schneemann 2 ergeben zusammen Schneemann 3. Und für Umkehr- und Tauschaufgaben darf man niemals eine andere Zahl, ausser die der Schneemänner, hinzuziehen. Niemals.

"Ahhh! Also, wenn jetzt der Papa-Schneemann die Zahl Sieben ist und Mama-Schneemann ist die Zahl, ähm, zum Beispiel 3. Dann ist das Kind-Schneemann (!) die Zahl, äh, 10?"

Richtig! 
Nachdem wir Arbeitsblätter dazu lösten, gestaltete jedes Kind mit zwei (!) Lieblingszahlen seine eigene Schneemann-Zahlen-Familie


Die Schneemann-Zahlen-Familien sind hier für euch bereit.
Über eure Kommentare freue ich mich natürlich immer sehr!

Herzlich

Freitag, 21. Februar 2014

Süsse Windelbabies


Mal etwas ganz anderes...

... soll es heute sein. Etwas, das so gar nichts mit der Schule zu tun hat. Aber immerhin mit Basteln. 

Kürzlich war ich auf einer Babyparty. Natürlich gehört es sich, der Bald-Mama auch ein hübsches Geschenk mitzubringen. Einfach "nur" ein Outfit fürs Baby sollte es nicht sein. Und naja, Windeltorten kennt ja nun wirklich auch schon jeder. Ich stiess also auf "meine" Windelbabies und weil die Begeisterung (meine eigene übrigens auch) so gross war, muss ich einfach darüber schreiben.


Für diese niedlichen Windelbabies braucht ihr:

  • Windeln ;)
  • Söckchen
  • Dreieckstücher oder Waschlappen
  • Bänder oder Schnur
  • Stecknadeln
Und so kinderleicht geht's:

Zwei Windeln zusammenrollen und festbinden. Ein Söckchen über die Windel stülpen und im oberen Drittel eine Schleife machen. Die Schleife dient lediglich der Optik.



Das Dreieckstuch um die Windel wickeln und mit Stecknadeln feststecken. Dieser Teil bereitete mir grosse Schwierigkeiten. Da das Ergebnis dann nicht wie erhofft aussah, stülpte ich einfach ein weiteres Söckchen darüber. 



Statt der Dreieckstücher könnte man sicherlich Waschlappen verwenden. Vermutlich wäre das  sogar viel einfacher. Babyhandschuhe und Söckchen alleine funktionieren auch ganz wunderbar.


So, nun noch Augen aufmalen oder aufkleben und das erste Windelbaby ist fertig! Das Ganze wird nun sooft wiederholt, bis die Babyschar komplett ist. 
In ein hübsches Körbchen legen und fertig ist das etwas andere Geburtstagsgeschenk für Bald- oder Neu-Mamas!


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüsse

Mittwoch, 19. Februar 2014

Drachen-Pinnwand

Ein neuer Freund fürs Kinderzimmer

Sie sind fertig! Unsere tollen Drachen-Pinnwände! Huii, meine kleinen Schreiner konnten es kaum erwarten, ihre Meisterstücke endlich in ihrem Kinderzimmer aufhängen zu können. Und weil tatsächlich Meisterstücke entstanden sind, möchte ich diese Laubsäge-Arbeit mit euch teilen. Vorlagen kann ich euch nicht zur Verfügung stellen, da ich die Idee eins zu eins aus dem Buch "Laubsägespass für kleine Hände" übernommen habe. Es ist nicht billig, aber dafür voller Ideen und Vorlagen.


Sind sie nicht toll geworden? Ich meine, das ist das Werk von 1. Klässlern und weit mehr als die Hälfte hatte noch nie zuvor eine Säge in der Hand. :)

Die Pinnwand besteht aus zwei Ovalen, einem grossen Dreieck und den Füssen, die in ihrer Grundform ebenfalls ein Dreieck sind. Die Formen sind für Sägeanfänger hervorragend geeignet. Gross genug und entweder gerade oder rund. 
Die eigentliche Pinnwand ist ein Topfuntersetzer von Ikea.



Die Teile werden ausgeschnitten, geschliffen und dann angemalt. Für mein Beispiel wählte ich einfach nur die Farbe Grün. Die Ohren bestehen aus Bastelfilz. Moosgummi würde sich auch gut eignen. Und da ich ein Fan von Wackelaugen sind, dürfen sie auch bei dieser Pinnwand nicht fehlen.



Wesentlich bunter wurden die Drachen-Pinnwände meiner Kleinen. Jedes Kind erstelle übrigens eine eigene Skizze. Die echte Pinnwand wurde der Skizze entsprechend angemalt.



So bunt wie unsere Klasse ist, so farbenfroh sind auch die Drachen, die mittlerweile alle ihr Plätzchen im Kinderzimmer gefunden haben :).






Wie findet ihr die Drachen-Pinnwände? Oder habt ihr sie sogar auch schon gebastelt? Bei unserer nächsten Werkarbeit wird's übrigens laut. Es wird gehämmert! Auch das ist sicherlich ein Post wert ;).


Danke für euren Besuch!
Herzliche Grüsse

Mittwoch, 12. Februar 2014

Herz-Schmetterlinge zum Valentinstag


Herzige Lollis zum Valentinstag 

Böse Zungen behaupten ja, der Valentinstag sei eine Erfindung der Geschäfte. Ein Tag, an dem sich ganz einfach ganz 
viiiiel Geld machen lässt. Die einen lieben ihn, die anderen finden ihn blöd. In diesem Jahr nutze ich ihn, um meinen Knirpsen kurz vor den Ferien einmal mehr zu sagen: Schön, dass du in unserer Klasse bist! Eine kleine Aufmerksamkeit. Nicht mehr, nicht weniger.




Und ja, jch habe einfach alle Klischees bedient: ein Valentinsgeschenk UND das auch noch in rosa für Mädchen und in blau für Jungs.
Aber mal ehrlich: ich glaube nicht, dass meine Racker sich über rosafarbene Schmetterlinge mit Herzchen freuen würden ;).


Falls ihr euren Kiddies ebenfalls eine solch süsse Aufmerksamkeit mitgeben wollt, könnt ihr die Herz-Schmetterlinge hier gratis downloaden. Neben der Version mit Text gibt es auch eine Blanko-Vorlage für eure eigenen, persönlichen Worte.
So liebevoll geht's:

Die Vorlage auf buntes Papier drucken und ausschneiden.

Die Herz-Schmetterlinge nach Belieben verzieren.
Mit einer Scherer zwei Schnitte an der eingezeichneten Linie machen und den Lollipop-Stiel durchstecken. Ich habe meine Lollis hinten mit etwas Klebeband festgeklebt.


So einfach ist es, eine kleine Freude zu machen ;).
Ich hoffe euch gefällt die Idee.
Herzliche Grüsse

Dienstag, 11. Februar 2014

Der Pom-Pom-Stift

Simpel und sooo gut! 

Ich nehme an ihr verwendet sie alle, diese tollen wasserlöslichen Stifte. Ich verwende sie oft für Knobelaufgaben oder nutze sie für Arbeitsblätter, die bei der Werkstatt- oder Stationsarbeit eingesetzt werden. 
Meine Knirpse haben eine Buchstabenkartei um Buchstaben nachzuspuren. Auch das Schreiben darauf passiert mit den wasserlöslichen Stiften. Mit einem Lappen oder Make-Up-Gesichts-Schwämmen wischten sie die Farbe früher wieder vom Blatt. Keine schlechte Lösung aber....

...irgendwann (leider weiss ich nicht mehr wo) habe ich DIE Abschwisch-Lösung entdeckt. Der Pomp-Pom-Stift!



Man nehme Mini-Pom-Poms (ich habe meine bei Amazon gekauft) in bunten Farben und klebe sie auf die Deckel der Stifte.



Nach dem Schreiben einfach mit dem Pom-Pom über die Farbe wischen und das Blatt / die Kartei / oder was auch immer / ist wieder einsatzbereit.


Die bunten Pom-Pom-Stifte sind nicht nur super praktisch, sie sehen zudem hübsch aus und funktionieren wirklich klasse!

Na, was denkt ihr über die Pom-Pom-Stifte?

Herzlich

Sonntag, 9. Februar 2014

No Name? Hier kommt das Namens-Board

Namen anschreiben? Wozu...?

Ich glaube nicht, dass es nur mir so geht. Das Schicksal der namenlosen Blätter ist gleichzeitig auch das Schicksal zahlreicher Lehrerinnen und Lehrer. Wie oft findet man ein nicht angeschriebenes Blatt im Korrigier-Stapel, der vor einem liegt? 
Und nun? Fragen, wer sein Blatt nicht angeschrieben hat? Niemand! :) Alle aufstehen lassen und der, der am Ende noch steht hat's dann wohl doch vergessen? ;) Die Reaktion ist dann jeweils  dieselbe und (ehrlich) sie ist jedes Mal irgendwie süss: "Oh... Ich hab's vergessen". Sagen sie und und grinsen mich mit ihren Zahnlücken einwenig beschämt an.

Auf Englisch gibt es diesen schönen Spruch:


Da wir in der 1. Klasse noch keinen Englischunterricht haben, suche ich noch immer verzweifelt nach einem ähnlichen "Ich-schreibe-meinen-Namen-an-Spruch". Kennt ihr einen?

Auf der Suche nach einer Lösung für Blätter ohne Namen, stiess ich auf eine ganz wunderbare Idee. 


Das Namens-Board kommt bei uns nun schon lange zum Einsatz klappt in unserem Klassenzimmer ganz hervorragend. Das Prinzip ist einfach:

  1. Blatt ohne Namen gesichtet.
  2. Blatt an das Board klipsen.
  3. Ein Kind erkennt sein Blatt und nimmt es sich.
  4. Hängt das Blatt länger als drei Tage, kommt jede Hilfe zu spät: es landet im Mülleimer.
Punkt 4 klingt hart. Aber: es landete bisher nur ein einziges Blatt im Müll. Die Kinder sind sehr aufmerksam und darauf bedacht, ihre Blätter wiederzubekommen. 

Die Vorteile:
  1. Das Finden des "Kindes ohne Namen" frisst keine wertvolle Unterrichtszeit und kostet keine Nerven.
  2. Die Kinder müssen Eigenverantwortung übernehmen, wenn sie ihre Arbeiten wiederhaben möchten.
  3. Seit das Namens-Board im Einsatz ist, gibt es weniger namenlose Blätter :)

Um das Namens-Board zu basteln benötigt ihr nur folgende Dinge:
  • Sperrholz
  • Holzbuchstaben
  • Wäscheklammern
  • Farbe

Alle Einzelteilen in den Farben, die in euer Schulzimmer passen, anmalen und mit Holzleim festkleben. 


So sieht unser Namens-Board aus. Es hängt direkt neben der Wandtafel. So wirft mit Sicherheit jedes Kind mal einen Blick darauf.


Was haltet ihr von dieser Idee?
Ich grüsse euch herzlich!

Freitag, 7. Februar 2014

Schneemannbild mit warmen & kalten Farben

Ein Gruss vom Schneemann

In Kunst beschäftigen wir uns noch immer mit der Farbenlehre. Mittlerweile sind wir beim Mischen von Farben angelangt. Zuvor setzten wir uns aber noch einmal intensiv mit warmen und kalten Farben auseinander. Hier also: Ein Gruss vom Schneemann!







Meine Künstler durften selbst entscheiden, ob sie lieber mit warmen oder kalten Farben arbeiten wollten. Die meisten hatten Angst, dass die warmen Farben den Schneemann schmelzen lassen würden ;). Warm oder kalt: alle Schneemänner sind glücklicherweise immer noch wohl auf!

Und so geht's:

Warme oder kalte Farben auf weisses Papier malen und trocknen lassen.



Mit einer Zahnbürste weisse Farbe als Schnee über das Papier sprenkeln.


Weisse Acrylfarbe in Tupftechnik auf ein weiteres Blatt Papier auftragen. Dadurch entsteht eine spannende Struktur, die auf dem Foto leider nicht erkennbar ist. Aus den Resten stellten wir übrigens die Schneekugeln aus Papier her.

Aus Restpapier Augen, Mund, Nase, Hut und Knöpfe des Schneemanns ausschneiden.


Sobald die Farbe getrocknet ist, kann der Schneemann zusammen- und anschliessend auf den bunten Hintergrund geklebt werden.



Jeden Morgen begrüssen uns nun 17 grinsende Schneemänner.
Wie gefallen sie euch?


Herzliche Grüsse